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Becher 597 - Dekor 000

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Fußbecher 597
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Höhe:12,00 cm
Breite:8,00 cm
Durchmesser:8,00 cm
Volumen:0,20 Liter
Gewicht:0,20 kg

Becher 597

Der Fußbecher von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „597“ mag an einen königlichen Trinkpokal aus dem Mittelalter denken lassen; die anderen würden diesen Fußbecher wohl eher mit einem Eierbecher assoziieren. Charakteristisch ist der kelchförmige, erhabene Korpus mit dem runden, konischen Fuß. Mit einem Durchmesser von acht Zentimetern ist der zwölf Zentimeter hohe Fußbecher mehr hoch als breit. Und bei einem Fassungsvermögen von 0,2 Litern ist der 200 Gramm leichte Fußbecher der Designerin Heidi Manthey weder zu groß noch zu klein. So viel steht fest, im Fußbecher von Hedwig Bollhagen lassen sich Säfte aller Art fast schon aristokratisch servieren.

Dekor 000-00

weiss

Purum
Die Kollektion HB-Purum konzentriert sich konsequent auf die reine Form. Das unveränderte Ausgangsmaterial, wird dabei lediglich transparent glasiert, damit es seinen der Keramik eigenen, natürlichen, weichen, warmen, Farbton behält. Einschlüsse und Spuren des von Hand im drehen verputzten Scherbens werden hier bewusst erhalten und geben jedem einzelnen Stück seine eigene Note. Damit erfüllt die Serie HB-Purum in besonderer Weise den Wunsch der Töpferin in Hedwig Bollhagen, der Form den Vorrang vor dem Dekor zu geben.
Die charakteristische Farbe des reinen gebrannten Scherbens von HB „Sand“ genannt ermöglicht eine ergänzende Kombination mit den Kollektionen HB Ritz und Varius.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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