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Becher 597 - Dekor 113

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Becher 597
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Form:Becher 597
Dekor:113
Kollektion:Fayence
Höhe:12,00 cm
Breite:8,00 cm
Durchmesser:8,00 cm
Volumen:0,20 Liter
Gewicht:0,20 kg

Fußbecher 597

Der Fußbecher von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „597“ mag an einen königlichen Trinkpokal aus dem Mittelalter denken lassen; die anderen würden diesen Fußbecher wohl eher mit einem Eierbecher assoziieren. Charakteristisch ist der kelchförmige, erhabene Korpus mit dem runden, konischen Fuß. Mit einem Durchmesser von acht Zentimetern ist der zwölf Zentimeter hohe Fußbecher mehr hoch als breit. Und bei einem Fassungsvermögen von 0,2 Litern ist der 200 Gramm leichte Fußbecher der Designerin Heidi Manthey weder zu groß noch zu klein. So viel steht fest, im Fußbecher von Hedwig Bollhagen lassen sich Säfte aller Art fast schon aristokratisch servieren.

Dekor 113-00

blaue Pünktchen auf weißem Grund

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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