Dose 867 - Dekor 903

232 € Dose 867
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Höhe:10,00 cm
Durchmesser:13,00 cm
Gewicht:0,61 kg

Dose 867

Die Dose von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „867“ ist die große Schwester der etwas niedrigeren Dose mit der Formnummer 866. Charakteristisch für das zweiteilige Set aus Gefäß und Verschluss sind der gerade zylindrische Korpus und der flache, runde Deckel. Auf Henkel oder Griffe hat die Künstlerin verzichtet. Bei einem Durchmesser von 13 Zentimetern und einer Höhe von zehn Zentimeter ist die 610 Gramm schwere Dose fast so hoch wie breit. Eins ist sicher, mit diesen großzügigen Maßen bietet die keramische Dose allerhand Stauraum. So viel steht fest, für die kleinen Schätze des Alltags ist die Dosen von Hedwig Bollhagen ein perfekter und vor allem stilvoller Aufbewahrungsort.

Dekor 903-00

weiße Wellen mit Quadraten

HB-Ritz
In den Originaldekoren der Serie HB-Ritz wird der Einfluss des Bauhauses auf Hedwig Bollhagen besonders deutlich. Sie werden mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren, die Form durch Dekore zu erheben. Durch seine unvergleichliche Eleganz in schwarzem und sandfarbenem Dekor, hat die Ritz Kollektion mittlerweile weltweite Aufmerksamkeit erlangt und befindet sich in den Shops des Guggenheim Museums in New York, des Musée des Arts Decorativ Paris, sowie denen des Bauhauses Dessau, Weimar und Berlin.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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