Gießer 484 - Dekor 178

18 € Sahnegießer 484
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Höhe:6,00 cm
Breite:4,00 cm
Länge:6,00 cm
Volumen:0,10 Liter
Gewicht:0,10 kg

Gießer 484

Der Sahnegießer von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „484“ könnte fast die kleine Schwester des Kanadabecher sein – mal abgesehen von der Schneppe. Charakteristisch ist die gerade, nach oben zylindrische verlaufende Form des Korpus. Der anmontierte Ohrenhenkel und die diametral gegenüberliegende, nach außen aufgestellte, tropfsichere Tülle fügen sich harmonisch in das Design dieses Milchkännchens ein. Bei einem Durchmesser von vier Zentimetern ist das sechs Zentimeter hohe Gefäß eher höher als breiter. Und mit einem Fassungsvermögen von gerade einmal 0,1 Litern gehört der 100 Gramm leichte Sahnegießer zwar zu den kleinen, aber nicht minder feinen im keramischen Sortiment von Hedwig Bollhagen.

Dekor 178-00

blaues Senkrechtband mit schwarzer Perlenschnur

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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