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Gießkanne 766 zum Bemalen - Dekor 088

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Gießkanne 766 zum Bemalen
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Form:Gießkanne 766 zum Bemalen
Dekor:088
Kollektion:Varius
Höhe:14,00 cm
Durchmesser:11,00 cm
Volumen:0,75 Liter
Gewicht:0,47 kg

Gießkanne 766

Drehscheibe+Pinsel NICHT im Lieferumfang enthalten. Die Keramik wird Schrühware oder Rohware genannt. Die Keramik kann nach dem Glühbrand bei 970 Grad nun bemalt werden. Zur Fixierung gern mit Haarspray besprüht, um dann in den HB Werkstätten farblos glasiert und später im Glattbrand bei 1080 Grad gebrannt zu werden.

Die Gießkanne von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „766“ wässert nicht nur die Blumen, sondern besticht auch durch ihre einfache, schlichte und funktionale Form. Charakteristisch ist der bauchig-ovale Korpus mit den konkav nach innen eingedrückten, griffigen Seitenwänden und der dazwischen liegenden, runden Öffnung zum Befüllen der Gießkanne. Auf einen Henkel hat die Keramikkünstlerin verzichtet. Die lange, gerade Gießtülle rundet das Design harmonisch ab. Bei einem Durchmesser von elf Zentimetern und einer Höhe von 14 Zentimeter ist die 470 Gramm schwere, keramische Gießkanne fast so hoch wie breit. Eins ist sicher, diese zeitlose Gießkanne ist der Blickfang auf jeder Fensterbank.

Dekor 088-00

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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