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Kanne 563 mit Siebeinsatz - Dekor 612

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Form:Kanne 563 mit Siebeinsatz
Dekor:612
Kollektion:Ritz
Höhe:13,50 cm
Breite:17,00 cm
Durchmesser:17,00 cm
Volumen:2,00 Liter
Gewicht:1,10 kg
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Teekanne

Für die einen ist die Teekanne mit der Formnummer „563“ nur eine Teekanne mit Siebeinsatz. Für die anderen ist sie die kantige, große Schwester der beiden, etwas kleineren und runderen Teekannen 571 und 557. Mit ihrem Gewicht von 1,1 Kilogramm gehört sie wohl schon zu den etwas schwereren. Und was ihre Maße – 17 Zentimeter breit und 13,5 Zentimeter hoch – und das Volumen betrifft, ist sie mit einem Fassungsvermögen von immerhin zwei Litern wohl eine der größten im Sortiment von Hedwig Bollhagen. Formgebend ist der zylindrische Korpus mit dem runden Deckel, der zugleich als Siebeinsatz fungiert. Der seitliche Henkel und der gegenüberliegende, lange, geschweifte Röhrenausguss mit der tropfsicheren Schneppe runden das formschöne Design gekonnt ab.

Dekor 612-00

elfenbeinfarbigen Senkrechtbänder auf schwarzem Grund, schwarzes Querband

HB-Ritz
In den Originaldekoren der Serie HB-Ritz wird der Einfluss des Bauhauses auf Hedwig Bollhagen besonders deutlich. Sie werden mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren, die Form durch Dekore zu erheben. Durch seine unvergleichliche Eleganz in schwarzem und sandfarbenem Dekor, hat die Ritz Kollektion mittlerweile weltweite Aufmerksamkeit erlangt und befindet sich in den Shops des Guggenheim Museums in New York, des Musée des Arts Decorativ Paris, sowie denen des Bauhauses Dessau, Weimar und Berlin.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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Workshops
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