Kanne 568 - Dekor 056-1

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Höhe:18,50 cm
Breite:11,00 cm
Volumen:1,25 Liter

Kanne 568

Für die einen gehört die Kaffeekanne mit der Formnummer „568“ zu den heimlichen Klassikern aus der Keramik-Manufaktur von Hedwig Bollhagen. Für die anderen ist die 670 Gramm schwere Kaffeekanne mit dem geraden, zylindrisch geformten Korpus die korpulente Schwester der schlanken Mokkakanne 558. Charakteristisch für beide Kannen ist die sehr lange, elegant geschwungene Tülle, der schnörkellose, leicht eckig geformte Henkel sowie der flache, runde Deckel mit dem Griff in Pilz-Optik. Mit einer Gesamthöhe von 18,5 Zentimetern ist die Kaffeekanne zwar nicht ganz so hoch wie die Mokkakanne. Dank des etwas größeren Durchmessers von elf Zentimetern bringt sie es aber auf ein Fassungsvermögen von immerhin 1,2 Litern.

Dekor 056-1

Zitronengelb

Varius
Die natürliche Struktur der Keramik steht bei der Kollektion Varius besonders im Vordergrund. Die Form wird durch eine auf den noch rohen Scherben von Hand aufgetragene schwarze Engobe akzentuiert. Eine farbige transparente Glasur verleiht der Keramik im zweiten Brand eine aussergewöhnliche Tiefe des Dekors. Die ursprünglich schwarz engobierten Flächen, nehmen dadurch den tiefsten Farbton in der Scala der Glasur an und bilden Charakter und Persönlichkeit eines jeden Einzelstücks. Durch die Vielzahl von Form und Farbenvarianten, lassen sich die Keramiken der Varius Kollektion hervorragend kombinieren und geben der gedeckten Tafel ein ausgewogen Bild in den Farben des Sommers.


Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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