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Kanne 579 - Dekor 137

74 €
62,18 €
Kännchen 579
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Höhe:10,50 cm
Breite:9,00 cm
Durchmesser:9,00 cm
Volumen:0,28 Liter
Gewicht:0,24 kg

Kanne 579

Die zweiteilige Mokkakanne von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „579“ besteht aus Kanne und Deckel. Ein runder Deckel mit Kegelförmigem Griff verschließt das nach oben geöffnete, kugelförmig gebauchte Gefäß mit einem Fassungsvermögen von etwa einem Viertel Liter. Die Gesamthöhe inklusive Deckel beträgt etwas mehr als zehn Zentimeter; der Durchmesser etwa neun Zentimeter. Die hohe Funktionalität der tropfsicheren Tülle und der elegante geschwungene Henkel entsprechen bei gleichzeitig höchster Kunstfertigkeit der Maxime von Hedwig Bollhagen. Schön ist, was funktioniert, so lautete der Duktus ihrer Arbeit. Dabei ist die scheinbar einfache, fließende Form der Mokkakanne sehr anspruchsvoll. Schließlich braucht es genau die richtige Form von Standfläche, Bauch und Öffnung, um stabil und standfest zu sein und dabei eine ästhetische Form zu schaffen.

Dekor 137-00

blaue und hellblaue Streifen auf weißem Grund

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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