Leuchter 205 - Dekor 138

22 € Leuchterchen 205
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Höhe:5,00 cm

Leuchter 205

Der Leuchter von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „205“ erinnert auch irgendwie an einen umgedrehten Eierbecher. Charakteristisch sind der bauchig-kugelförmige, sich zum Hals verengende Korpus und der kegelförmige Kerzenhalter. Bei einem Durchmesser von sechs Zentimetern ist der fünf Zentimeter hohe Leuchter fast so hoch wie breit. Und mit einem Gewicht von 500 Gramm ist dieser Leuchter weder zu schwer noch zu leicht, aber dennoch stabil und standfest. So viel steht fest, dieser keramische Leuchter erhellt nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten beim Candle-Light-Dinner im romantischen Kerzenschein, sondern lässt auch die Herzen in trauter Zweisamkeit höher schlagen. Schön ist eben, was funktioniert.

Dekor 138-00

gelbe Bänder und blaue Blätter mit schwarzem Strich

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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