Mokkakanne 484 - Dekor 179

119 € Mokkakanne 484
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Höhe:17,50 cm
Breite:7,50 cm
Länge:11,50 cm
Volumen:0,80 Liter
Gewicht:0,49 kg

Mokkakanne 484

Die Mokkakanne mit der Formnummer „484“ gehört mit einem Fassungsvermögen von immerhin 0,8 Litern und einem Gewicht von 490 Gramm schon zu den etwas größeren im Sortiment von Hedwig Bollhagen. Doch nicht nur ihre Maße (11,5 Zentimeter lang, 7,5 Zentimeter breit und 17,5 Zentimeter hoch) lassen diese äußerst stilvolle Mokkakanne zum Blickfang jeder Mokkarunde werden. Charakteristisch sind vor allem die gerade, zylindrische Form des Korpus und der runde Deckel mit dem pilzförmigen Knauf. Die gerade, tropfsichere Gießtülle und der elegant geschwungene Henkel im Stil der 1960er-Jahre runden das Design gekonnt ab. So viel steht fest, ob Mokka, Muckefuck oder Milchkaffee, in der zweiteiligen Mokkakanne von Hedwig Bollhagen lassen sich Heißgetränke stilecht und formvollendet kredenzen.

Dekor 179-00

zwei dunkelblaue auf einem hellblauen Punkt

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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