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Schale 1065A - Dekor 661

92 €
77,31 €
Zuckerschale 1065A
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Dekor:661 » mehr davon
Höhe:4,00 cm
Breite:7,00 cm
Durchmesser:7,00 cm
Gewicht:0,09 kg

Schale 1065A

Die Zuckerschale von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „1065A“ verströmt mehr als einen Hauch von Nostalgie. Schon Urgroßmutter könnte einst mit dem Kandis-Behälter die sonntägliche Kaffeetafel gedeckt haben. Charakteristisch sind der runde, zylinderförmige Fuß und der bauchig-kugelförmige nach oben leicht konisch verlaufende Korpus, der irgendwie auch einer chinesischen Teeschale ähnelt. Kenner des Teerituals werden diese Zuckerschale jedenfalls zu schätzen wissen. Mit einem Durchmesser von sieben Zentimetern ist die vier Zentimeter hohe Zuckerschale mehr breit als hoch. Ob raffiniert, kandiert oder kristallin, in der 900 Gramm leichten, keramischen Zuckerschale von Hedwig Bollhagen bekommt die Saccharose die ihr gebührende Aufmerksamkeit.

Dekor 661-00

weißes Netz auf schwarzem Grund

HB-Ritz
In den Originaldekoren der Serie HB-Ritz wird der Einfluss des Bauhauses auf Hedwig Bollhagen besonders deutlich. Sie werden mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren, die Form durch Dekore zu erheben. Durch seine unvergleichliche Eleganz in schwarzem und sandfarbenem Dekor, hat die Ritz Kollektion mittlerweile weltweite Aufmerksamkeit erlangt und befindet sich in den Shops des Guggenheim Museums in New York, des Musée des Arts Decorativ Paris, sowie denen des Bauhauses Dessau, Weimar und Berlin.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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