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Schale 591 - Dekor 630

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Dekor:630 » mehr davon
Höhe:5,00 cm
Breite:14,00 cm
Volumen:0,30 Liter

Schale 591

Die Suppenschale von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „591“ haben die Mitarbeiter der Marwitzer Keramik-Manufaktur liebevoll „Ohrenschale“ getauft. Der Grund dafür ist wohl der für diese Suppenschüssel charakteristische, an den Seiten jeweils etwa zwei Zentimeter nach außen ragende, ellipsenförmige Fahne, die zugleich als Griff fungiert. Eins ist sicher, bei diesem griffigen Rand wird sich beim Servieren niemand die Hände verbrennen. Ob Bouillon oder Grießbrei, mit einem Fassungsvermögen von 0,3 Litern hat die 250 Gramm leichte Suppenschüssel auch noch genau die richtige Größe. Tiefer als ein Teller, flacher als eine Schüssel, ist diese Schale bei einem Durchmesser von 16 Zentimetern und einer Höhe von fünf Zentimetern dreimal so breit wie hoch.

Dekor 630-00

Schwarz-weiß gerändert, weiße Blume

HB-Ritz
In den Originaldekoren der Serie HB-Ritz wird der Einfluss des Bauhauses auf Hedwig Bollhagen besonders deutlich. Sie werden mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren, die Form durch Dekore zu erheben. Durch seine unvergleichliche Eleganz in schwarzem und sandfarbenem Dekor, hat die Ritz Kollektion mittlerweile weltweite Aufmerksamkeit erlangt und befindet sich in den Shops des Guggenheim Museums in New York, des Musée des Arts Decorativ Paris, sowie denen des Bauhauses Dessau, Weimar und Berlin.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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