Sparschwein 1073 - Dekor 582

48 € Sparschwein 1073
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Höhe:16,00 cm

Sparschwein 1073

Das Sparschwein von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „1073“ ist die große Schwester vom etwas kleineren Sparschwein mit der Formnummer 1074. Charakteristisch sind der eierförmige Korpus mit der schweinetypischen Steckdosen-Schnauze, den anmontierten zwei Ohren, vier Beinen sowie dem Geldschlitz am Rücken. Ob Münzen oder Scheine: Bei einem Durchmesser von 18 Zentimetern bleibt im Bauch des 16 Zentimeter hohen Sparschweins genügend Platz für Geldstücke und große Wünsche aller Art. Nur eine Öffnung zum Entnehmen des Gesparten sucht man an der 570 Gramm schweren Keramik leider vergebens. So viel steht fest, zum Schlachten ist dieses Sparschwein aber viel zu Schade.

Dekor 582-00

bunte Blümchen aus Punkten

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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