Kaffeetasse 588 - Dekor 137

34 € Kaffeetasse 588
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Höhe:6,00 cm
Breite:10,00 cm
Volumen:0,10 Liter

Kaffeetasse 588

Die Kaffeetasse von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „588“ überzeugt durch ihre schlichte und klare Form. Mit einem Fassungsvermögen von nur 0,1 Liter gehört die 270 Gramm leichte, sechs Zentimeter niedrige und zehn Zentimeter breite Kaffeetasse wohl zu den etwas kleineren ihrer Sorte. Charakteristisch für das zweiteilige Set sind der konische Korpus der Tasse und der leicht nach oben gebogene Rand der Untertasse. Nach unten findet das Gefäß in der kreisrunden Öffnung der Untertasse einen festen Halt. Und sollte beim Servieren doch mal ein kleines Missgeschick geschehen und etwas vom Kaffee über den Gefäßrand schwappen, dann tropft das Heißgetränk wenigstens nicht auf den Tisch. So viel steht fest, mit der Kaffeetasse von Hedwig Bollhagen lässt sich das tägliche Kaffeeritual formvollendet zelebrieren.

Dekor 137-00

blau-weiße Streifen

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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