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Vase 736 - Dekor 181-050

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1.889,08 €
Vase 736
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Form:Vase 736
Dekor:181
Kollektion:Ritz
Höhe:50,00 cm
Durchmesser:28,00 cm
Gewicht:4,15 kg

Vase 736

Die Vase mit der Formnummer “736” von Hedwig Bollhagen besticht durch ihre kühne und moderne Form, sondern stellt wie kaum eine andere Hedwig Bollhagens Nähe und Verbundenheit zum Bauhaus dar. Streng und sachlich in der Form avantgardistisch in der Idee, ist sie die Verkörperung der Bauhausmaxime: Kunst und Handwerk gehören zu einander. Charakteristisch sind der bauchig-kugelförmige Fuß, der voluminöse, kegelförmig nach oben und innen fließende Korpus und der langgezogene, zylinderförmige Hals. Bei einer Breite von 28 Zentimetern und einer Höhe von 50 Zentimetern ist die Vase etwa doppelt so hoch wie breit.

Dekor 181-050

Formabhängiges Dekor 181

HB-Ritz
In den Originaldekoren der Serie HB-Ritz wird der Einfluss des Bauhauses auf Hedwig Bollhagen besonders deutlich. Sie werden mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren, die Form durch Dekore zu erheben. Durch seine unvergleichliche Eleganz in schwarzem und sandfarbenem Dekor, hat die Ritz Kollektion mittlerweile weltweite Aufmerksamkeit erlangt und befindet sich in den Shops des Guggenheim Museums in New York, des Musée des Arts Decorativ Paris, sowie denen des Bauhauses Dessau, Weimar und Berlin.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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