Theodor Bogler – Vom Bauhauskünstler zum Benediktiner-Pater


Der Avantgardist unter den Bauhaus Schülern. Bis heute stehen einige seiner Werke exemplarisch für Bauhaus Keramik. Er schuf Objekte für die Ewigkeit. Legendär: seine Vorratsdosen in unterschiedlichen Größen. Zwischen 1934 und 1938 arbeitete Bogler mit den HB Werkstätten in Marwitz zusammen.

Theodor Bogler – Vom Bauhauskünstler zum Benediktiner-Pater


Theodor Bogler (* 10. April 1897 in Hofgeismar; † 13. Juni 1968 in Andernach) studiert zwischen 1919 und 1920 am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Ein Sommersemester 1920 führt ihn nach München, wo er Architektur- und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Technischen Hochschule studiert. Anschließend besucht er die Keramische Werkstatt des Staatlichen Bauhauses in Dornburg nahe Weimar. In der Bauhaustöpferei erlernt Bogler das Töpferhandwerk, 1922 legt er die Gesellenprüfung ab, übernimmt 1924 die kaufmännische Leitung. Von 1925 bis 1926 leitet Bogler die Modell- und Formwerkstatt des Veltener Werks der Steingutfabriken Velten-Vordamm. Dann der Wandel: 1927 geht Bogler in das Benediktiner-Kloster Maria Laach, leitet bis zu seinem Tod die Kunstwerkstätten der Abtei. Zwischen 1934 und 1938 arbeitet er mit den HB-Werkstätten für Keramik in Marwitz zusammen.