Werner Burri – Der Bauhaus Keramiker aus der Schweiz


Mit dem berühmten Bauhaus Keramiker verbindet Hedwig Bollhagen eine innige Freundschaft.
Von 1934 bis 1939 töpfert Burri jeden Sommer in den HB-Werkstätten in Marwitz – in einem extra für ihn eingerichteten Atelier. Er entwirft eine große Anzahl von Einzelstücken und Serienobjekten. Bollhagen und Burri sind schnell ein eingespieltes Team.

Werner Burri – Prägender Bauhauskeramiker aus der Schweiz


Werner Burri (* 18. Oktober 1898 in Thunstetten; † 13. Mai 1972 in Bern) zählt zu den bedeutendsten Keramikern des Bauhauses. Er studiert kurzfristig am Staatlichen Bauhaus in Weimar, tritt dann als Lehrling in die keramische Abteilung des Bauhauses ein. Ende 1924 macht Burri seine Gesellenprüfung als Töpfer. 1928 übernimmt er als Leiter der Modell- und Formwerkstatt in die Steingutfabriken Velten-Vordamm in Velten die Stelle von Theodor Bogler. Hier entwirft er viele der für die Firma bekannten Serienformen und Einzelstücke. Nachdem die Fabrik 1931 in Konkurs geht, kehrt er in die Schweiz zurück. Von 1934 bis 1939 kommt er jeden Sommer an seine Schaffensstätte zurück und töpfert in den HB-Werkstätten bei Hedwig Bollhagen in Marwitz. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs geht er endgültig zurück in seine Heimat.