Dose 870 - Dekor 030

229 € Keksdose 870
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Höhe:16,00 cm
Breite:10,00 cm
Volumen:1,00 Liter

Dose 870

Die Keksdose von Hedwig Bollhagen mit der Formnummer „870“ gehört wohl unterdessen zu den heimlichen Klassikern aus der Marwitzer Keramik-Manufaktur. Die zeitlos schlichte Keksdose prägte das Alltagsdesign der ehemaligen DDR – und wird heute von Design-Liebhabern wieder entdeckt. Charakteristisch für das zweiteilige Set aus Gefäß und Verschluss sind der rechteckige Korpus mit dem flachen Deckel und dem anmontierten, pilzförmigen Knauf. 13 Zentimeter lang, 10 Zentimeter breit, 16 Zentimeter hoch – nicht nur mit ihren Maßen spielt die 750 Gramm schwere Keksdose in der oberen Liga. Vor allem mit ihren Fassungsvermögen von immerhin einem Liter gehört die Keksdose 870 zu den ganz großen im Sortiment.

Dekor 030-00

Nussknacker auf gelben Pferdchen

Fayencen
Die HB Fayencen entstehen durch Inglasurmalerei. Nach dem ersten Brand wird eine weissdeckende Glasur auf die Keramiken aufgebracht. Nach der Trocknung malen unsere zum Teil noch von Hedwig Bollhagen ausgebildeten Kerammalerinnen deren berühmte farbige Fayencedekore von Hand in die Glasur. Im sogenannten Glattbrand vereint sich die Glasur mit dem mit Engobe gemalten Dekor und fixierte es. Die keramisch "sicheren" Farben bilden mit blau, gelb und schwarz die Klassiker. Rot gilt als „flüchtige Farbe“ und verblasst nicht selten im Glattbrand. Alle Farben gehören zu den typischen Fayence-Dekoren Hedwig Bollhagens, die als ein Hommage an die von ihr so verehrte Bauerntöpferei zu verstehen sind.

Hedwig Bollhagen

Die Gründerin der HB Werkstätten und vielfach preisgekrönt. Hedwig Bollhagen zählt zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands. Ihre Keramik, von Sammlern hochgeschätzt ist bekannt für die Vollendung des Einfachen, die eine vielfältige Kombinierbarkeit der Dekore Formen und des Designs ermöglicht. Ihre Designklassiker befinden sich in vielen Museen der Welt und sind durch Ihre Zeitlosigkeit ohne Zweifel Teil internationaler Designgeschichte.


Hedwig Bollhagen Werkstätten in Marwitz

HBW ist die einzige direkt aus dem Bauhaus hervorgegangene Manufaktur, die feinste Design-Keramik mit Originalformen herstellt und neu interpretiert. Hedwig Bollhagen gründete 1934 die HB-Werkstätten für Keramik, ein Jahr, nachdem auch das letzte Bauhaus-Institut von den Nationalsozialisten zur Schließung gezwungen wurde.
Persönlichkeiten des Weimarer Bauhauses wie ihre früheren Kollegen Werner Burri, Theodor Bogler oder der Werkbundkünstler Charles Crodel fanden hier eine Wirkstätte und trugen zu Stil, Renommee und historischer Bedeutung der HB-Werkstätten bei.
Alle Keramiken der Werkstätten entstehen auch heute noch ausschliesslich in traditioneller Handarbeit und vor Ort.

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